heidi's coaching...
heidi roethlisberger hat eine ausbildung zum master certified coach absolviert und beglückt uns regelmässig mit ihren wunderbaren coaching-newslettern....
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weitere infos auf: www.heidisworldwidecoaching.com
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Neutrale Gefühle
Klein Hänschen lernte einfach nicht zu sprechen. Als er vier Jahre alt war, machten sich die Eltern wirklich Sorgen. Plötzlich beim Frühstück sagte er: "Heute ist die Milch nicht heiß genug und es hat keine Butter auf dem Tisch." Die Mutter war überglücklich, herzte das Kind und fragte dann, warum es bisher nie etwas gesagt hatte. Das Kind meinte: " Bisher war ja alles in Ordnung."
So läuft es oft auch im Berufsalltag. Solange alles okay ist, gibt es keine Beanstandungen, aber auch kein Lob, es ist ja alles okay. Sobald jedoch etwas nicht mehr funktioniert, dann wird kritisiert, bemängelt und getadelt.
Thich Nhat Hanh, ein vietnamesischer Mönch und Zen Meister, bezeichnet Gefühle als entweder negativ, neutral oder angenehm. Und weil wir die neutralen Gefühle gar nicht wahrnehmen, überwiegen die negativen. Wenn Sie gesund sind, merken Sie das gar nicht. Es ist ein neutrales Gefühl. Hingegen wenn Sie Schmerzen haben, dann ist Ihnen das voll bewusst. Und Sie erleben es intensiver als negatives Gefühl.
Aber wie können wir mehr positive Gefühle haben?
Einige Anregungen dazu:
- Achten Sie auf Ihren Atem, der ohne Ihr Zutun einfach funktioniert. Ist es nicht großartig? Erleben Sie das als ein gutes Gefühl!
- Wenn Sie ins Büro oder in die Stadt fahren, achten Sie auf die "selbstverständlichen" Dinge: der Boden ist nicht matschig, sondern schön geteert, die Ampel an der großen Straße funktioniert, die Straßenbahn hat keine nennenswerte Verspätung etc. Freuen Sie sich intensiv darüber.
- Bringen Sie den Menschen um sich herum Wertschätzung entgegen: Lächeln Sie die Kellnerin an, wenn sie Ihnen den Kaffee bringt. Danken Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin für etwas ganz "Normales". Loben Sie jemanden (fast) grundlos. All das machen Sie für sich selber, für Ihr eigenes gutes Gefühl. Dass sich die anderen auch freuen, ist ein Nebeneffekt.
Ich wünsche Ihnen eine tolle Woche, in der sich viele neutralen Gefühle in positive verwandeln.
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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Krisen?
In der Natur gibt es immer wieder Überschwemmungen, Vulkanausbrüche oder Waldbrände. Wir Menschen erleben diese Geschehnisse als Katastrophe, als Krise. Und wer sich von uns unmittelbar in solch einem Gebiet aufhält, für den wird es auch sehr lebensbedrohend. Später jedoch regeneriert sich die Erde. Überschwemmungsgebiete gelten als sehr fruchtbares Land. Nach einem Waldbrand erblüht alles wieder im neuen Grün. Reben finden auf Vulkanboden eine besonders nährreiche Erde und wir gewinnen dadurch feinen Wein.
In der Natur gibt es kein Richtig und kein Falsch, nichts ist absolut.
Wir machen jedoch solch eine Unterscheidung. Jeder Fortschritt und jeder Erfolg hängt davon ab, dass wir ganz genau wissen, was "gut" ist.
Aber was ist wirklich gut oder schlecht? Für uns ist eine Überschwemmung schlecht und gedeihende Reben gut. Eine Lohnerhöhung ist etwas Gutes, während Kurzarbeit als schlecht empfunden wird. Je ausgeprägter wir zwischen Gut und Schlecht unterscheiden, umso dramatischer erleben wir eine "Krise"!
Was für den Geldbeutel gut sein mag, ist für eine Beziehung vielleicht schlecht. Eine Beförderung im Beruf ist immer verbunden mit Mehrarbeit, was weniger Zeit bedeutet für die Familie.
Entwickeln wir uns persönlich weiter, bleiben wir oft gesünder. Wir profitieren davon, unser Hausarzt jedoch nicht.
Heute reden alle von einer Krise: Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Sozialkrise usw.
Aber was ist eine Krise? Wir selber entscheiden, was wir als Krise bezeichnen und wie wir damit umgehen. Was für den einen schlecht ist, ist für den anderen gut und umgekehrt.
Manchmal ist es gut, einen Schritt zurückzutreten, eine Informations-Pause zu machen und tief Atem zu holen.
Und sich dann zu fragen, was für einen ganz persönlich schlecht ist, aber auch gut sein könnte oder gut ist und auch schlecht sein könnte!
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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Der Reservekanister
Vor kurzem habe ich mich mit einem Kunden über das Thema Reserven unterhalten. Und es hat uns beschäftigt, was in unserem Leben überhaupt eine Reserve ist?
Warum ist eine Reserve wohl wichtig und inwieweit ist unser Leben anders mit guten Reserven? Wo überall wäre eine Reserve hilfreich?
Und was passiert, wenn wir nur noch auf Reserve fahren?
Beim Diskutieren ist mir meine Zeit in Südamerika, in Bolivien eingefallen. Wir, meine Familie und ich, haben dort 9 Jahre lang gelebt und in den interandinen Hochtälern gearbeitet. Im Land gab es nur sehr wenige Tankstellen und wegen der politischen Situation viele Generalstreiks. Die Tankstellen waren oft tagelang geschlossen und im Landesinneren hatte es sowieso keine mehr. Deshalb führten wir auf dem Dach unseres Jeeps stets Reserven mit: mehrere Kanister mit Benzin.
Wie sieht es wohl im Alltag aus, wenn man nur noch auf Reserve fährt? Wenn unser Tank leer ist, das Lämpchen bereits leuchtet?
Wenn wir Menschen auf Reserve fahren, dann werden viele von uns chronisch müde, sind oft krank, überarbeitet, haben Schlafprobleme, sind stets gereizt, wütend oder ärgern uns schnell. Andere wiederum, wenn sie auf Reserve sind, fühlen sich alleine, einsam oder innerlich arm. Wieder andere haben Angst vor der Zukunft, lassen sich anstecken durch negative Meldungen, haben Sorgen und wissen nicht wie weiter.
Aus was könnten Ihre Reservekanister bestehen? Was müssten Sie dort hinein füllen, so dass es Ihnen wirklich gut geht? Von was brauchen Sie viel, ja viel mehr, als Sie jetzt vielleicht denken?
Sobald wir Reserven haben, haben wir Wahlmöglichkeiten. Und sobald wir wählen können, geht es uns sofort spürbar besser.
Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche.
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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Theorie oder Leben?
Es gibt Bücher über absolut jedes Thema und häufig findet man recht gute Tipps und Ideen. Trotzdem bleiben es nur Bücher und das Wissen darin ist rein theoretisch. Mit Lesen gewinnt man zwar ein größeres Verständnis, ein Wissen über Techniken, Modelle und Strategien, aber richtig gemacht oder erlebt hat man noch gar nichts.
Es ist wie wenn Sie ein Buch über Vögel studieren. Das ist interessant, aber nach dem Studieren müssen Sie in die Natur gehen und diese Vögel suchen, möglichst mit Feldstecher oder Fernrohr. Denn dann stellt man fest, wie aufregend das ist; diese kleinen Tiere sind ständig in Bewegung und fliegen hin und her.
Es gibt auch ganz exakte Karten über den Mount Everest, aber selbst wenn man diese Karten auswendig beherrscht, hat man den Berg noch nicht erstiegen. Auch "Kommunikation" kann man theoretisch studieren, aber erst durch das praktische Üben mit anderen Menschen wird man sympathisch. Falls Sie abnehmen wollen, mag ein Buch eine Hilfe sein, aber Sie selber müssen aktiv werden und entweder weniger oder anders essen.
Lesen wir nur Fachbücher und setzen das Gelesene nicht um, geben wir uns einer Illusion hin. Wir stellen uns vor, wie gut wir in etwas sind. Wir nehmen gedanklich teil am Leben anderer, an einer Tätigkeit, an der Sichtweise eines Autors, aber es hat nicht viel mit unserer eigenen Wirklichkeit zu tun. Erst wenn wir das Buch zur Seite legen und die Dinge wirklich machen und ausprobieren, dann leben wir richtig.
Ich wünsche Ihnen eine aktive Woche.
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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Minustemperaturen
Die Kälte hat uns fest im Griff.
In der Nacht ist es bitter kalt, meistens fällt das Thermometer unter Null. Auch tagsüber ist es recht frisch, selbst wenn die Sonne scheint.
Wer mich kennt, weiß, dass ich mich erst ab Temperaturen um die 30 Grad wohlfühle. Solch eine lange kalte Zeit ist eine wirkliche Herausforderung für mich!
Was tun? Ich habe einige Tipps für Sie zusammengestellt, damit auch Sie die nächsten Wochen besser über die Runden bringen und trotz Frost, Nebel und langen dunklen Abenden in guter Stimmung bleiben:
- Halten Sie sich warm mit heißen Getränken. Vor kurzem habe ich in der Drogerie sogar eine Mischung mit dem Titel gefunden: Sauwettertee.
- Benützen Sie viele südländische Gewürze beim Kochen, zum Beispiel Kardamon, Nelken, Muskat, Pfeffer, Zimt und Ingwer. Alle diese Gewürze sind heiße Gewürze und erwärmen Sie von innen.
- Packen Sie sich gut ein, wenn Sie nach draußen gehen. Aber vergessen Sie nicht, dass Sie auch beim Sitzen daheim oder in der Firma schnell kalt haben können. Ziehen Sie mehr an als Sie normalerweise tun würden.
- Gehen Sie nach draußen, so oft wie irgendwie möglich. Man hat festgestellt, dass das Licht draußen selbst an einem trüben Tag heller ist als unsere Lampen.
- Wer an Winterdepression leidet - probieren Sie Johanniskraut oder aber machen Sie eine Lichttherapie. Man kann sich das sogar vom Arzt verschreiben lassen und auch die nötigen Lichtquellen dazu ausleihen.
- Wie wäre es mit einer finnischen Sauna? Auch ein warmes Bad oder ein Besuch im Solarium ist etwas Wunderbares.
- Fußbäder sind etwas ganz Tolles vor allem am Abend. Probieren Sie einmal Ingwerscheiben oder auch ein Bad mit dem heißen Beifuß. Und vergessen Sie nicht die gute alte Wärmflasche!
- Meine isländische Kunden schwören auf Feste in der dunklen und kalten Jahreszeit. Gemeinsam etwas unternehmen, essen, trinken, spielen, ausgehen, mit vielen anderen zusammen, das ist dort sehr beliebt.
- Sport hält uns fit, vor allem unseren Kreislauf. Aber denken Sie daran, Ihr Körper ist langsamer und etwas starrer als im Frühling, überfordern Sie sich nicht.
- Und vergessen Sie nicht genügend zu schlafen. Die Natur schläft im Winter und ruht sich aus und sammelt neue Kräfte für den Frühling. Machen Sie es ihr nach, wenigstens ansatzweise.
Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Woche.
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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Das Spiel
Haben Sie schon einmal kleine Kinder beim Spielen beobachtet?
Sie sind immer in Bewegung, sie schwingen unablässig ihre Hände und Arme, drehen sich im Kreis, springen hin und her, gehen in die Hocke, stehen wieder auf. Beim Spazieren gehen rennen sie voran, rennen wieder zurück, entdecken plötzlich eine kleine Blume im Gras und untersuchen sie kniend, dann erheben sie sich wieder, hüpfen um die Wette mit anderen und falls plötzlich der Spielplatz auftaucht, wird es erst richtig lustig. Dann wird um die Wette geschaukelt, alles wird erforscht, angefasst und ausprobiert. Jedes noch so kleine Grashälmchen ist interessant, jeder Kieselstein wird in den Händen gehalten, jedem Schmetterling jagen die Kinder nach, natürlich wird auch alles berührt, was man in unseren Augen nicht berühren sollte. Egal wo kleine Kinder sich aufhalten, ob bei der Busstation, im Zug, unermüdlich ist ihr Körper aktiv und bewegt sich, sehr oft zum Leidwesen ihrer Eltern. Selbst die ganz kleinen Kinder sitzen im Kinderwagen, mit offenen neugieren und großen Augen, hellwach und beobachten alles.
Die Energie von kleinen Kindern ist unerschöpflich. Man hat in einem Experiment einmal einen körperlich sehr fitten Mann angestellt, der jede einzelne Bewegung von einem kleinen Kind nachmachen sollte. Als das Kind das merkte, geriet es natürlich in Begeisterung. Nach wenigen Stunden gab der Mann erschöpft auf. Das Kind war jedoch noch gar nicht müde wunderte sich darüber, dass der Mann nicht mehr mitmachen wollte.
So viel Energie zu haben, ist beeindruckend. Noch mehr, wenn man bedenkt, dass wir alle einmal so klein waren und diese Energie ein Teil von uns ist. Man hat uns halt leider zum Stillsitzen erzogen und das Herum zappeln in jahrelangem Training abgewöhnt.
Wie wäre es, wenn Sie dieses Jahr aus den Augen eines Kindes erleben, mit dieser grenzenlosen Energie und Lust auf Neues.
Erlauben Sie sich doch immer wieder, ganz unbeschwert wie ein Kind neue Dinge auszuprobieren, zu berühren, zu erforschen. Auch wenn Sie innerlich zu sich sagen, das kann man doch nicht machen. Tun Sie es trotzdem.
Stellen Sie sich vor, Sie könnten die ganze Welt wieder neu entdecken, auch wenn Sie verstandesmäßig wissen, dass das ja nicht möglich ist. Probieren Sie es auf jeden Fall.
Bleiben Sie offen für die Kleinigkeiten, für die Details, die von uns Erwachsenen normalerweise übersehen werden.
Und beobachten Sie Kinder, wo auch immer Sie sind und lernen Sie von ihnen.
Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Start in dieses neue Jahr.
Ich wünsche Ihnen eine Menge Spaß, Humor für Ihren Alltag, immer ein Lächeln, nicht zu viel Ernst und ganz viel Freude am Leben.
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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Miteinander teilen
Es gibt eine wunderschöne Geschichte von einem blinden und einem verkrüppelten Bettler, die beide außerhalb eines Dorfes im Wald lebten.
Natürlich waren sie Konkurrenten, Feinde, denn Betteln ist ein Geschäft.
Aber eines Tages brach ein Feuer im Wald aus. Der Krüppel konnte nicht entkommen, da er sich allein nicht bewegen konnte. Er hatte Augen, um zu sehen, auf welchem Weg sie laufen konnten, um dem Feuer zu entkommen, aber was nützt einem das, wenn man keine Beine hat?
Der Blinde hatte Beine und konnte sich schnell bewegen, um vor dem Feuer wegzurennen, aber wie sollte er die Stellen finden, wo das Feuer noch nicht hingekommen war?
Beide wären im Wald umgekommen, bei lebendigem Leibe verbrannt.
In dieser Notlage vergaßen sie ihre Konkurrenz und hören sofort auf zu streiten - es war die einzige Möglichkeit zu überleben.
Der Blinde nahm den Krüppel auf seine Schultern, und sie fanden den Weg aus dem Feuer heraus.
Der eine sah den Weg, und der andere bewegte sich entsprechend.
Ist es nicht eigenartig, dass wir nur dann zusammenarbeiten, wenn wir von aussen bedroht werden oder einen gemeinsamen Feind haben?
Wäre es nicht toll, wenn wir auch ohne Feuer teilen könnten?
Weihnachten ist eine wunderbare Zeit, um das zu üben, gemeinsame Schritte zu gehen, mit anderen zu feiern, für einen Moment den Konkurrenzkampf zu vergessen.
Ich wünsche Ihnen schöne Festtage!
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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Wachsam sein
Haben Sie sich auch schon einmal dabei ertappt, dass Sie etwas ganz unkritisch als Tatsache hingenommen haben? Und später haben Sie gemerkt, dass es so gar nicht stimmt.
Immer wenn wir über etwas begeistert sind, neigen wir dazu, blindlings alles zu glauben!
Viele Gurus, Politiker oder Redner haben eine derartige Überzeugungskraft, dass Menschen daraufhin ihr Leben verändern, ohne sich genauer zu hinterfragen, ob das Sinn macht.
Es gibt dazu eine kleine Geschichte vom Soziologen Niklas Luhmann. Auch seine Bücher oder Artikel wurden von einer großen Anhängerschaft gelesen, die oft auch unkritisch seine Ideen übernahm.
In einem seiner Vorträge machte ihn ein Leser auf ein Konstrukt in einem seiner Bücher aufmerksam, welches nicht in sein Systemmodell passt. Mit einem Schmunzeln erwiderte er, dass er bewusst in jedem seiner Bücher ein oder zwei Fehler eingebaut habe. Niklas Luhmann wollte, dass die Menschen wach bleiben und konstant hinterfragen, was sie denn lesen.
Wenn Sie das nächste Mal etwas lesen, in einem teuren Training sitzen oder sich mit anderen Menschen unterhalten, stellen Sie sich doch dasselbe vor. Es hat überall Denkfehler, die Sie entdecken müssen.
Fragen Sie sich, ob das Gesagte, Gelesene oder Gehörte wirklich auch stimmt. Und selbst wenn es stimmen könnte, überlegen Sie sich, ob Sie das für Ihr Leben auch wollen.
Ich wünsche Ihnen eine wache Woche!
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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Zuhören
Letzte Woche habe ich mich mit einer Freundin im Starbucks verabredet, zum Frühstück. Um uns herum saßen Frauen, Männer, Kinder, in jedem Alter, alle in Gesprächen vertieft. Persönliche Gespräche, Gespräche über das Business, über den Alltag, vielleicht auch Gespräche über ihre Träume, wer sie sind und wohin sie wollen.
Gespräche sind so wichtig. Und vor lauter Arbeit vergessen wir das häufig. Wir sind so fokussiert auf unsere Aufgaben, unsere Ziele, so dass wir die Personen um uns herum vergessen. Und manch scheinbar unwichtiges Gespräch entpuppt sich plötzlich als Schlüsselerlebnis und wird sehr wichtig für uns.
Hören wir anderen Menschen zu, unseren Kollegen, unseren Partnern, unseren Freunden oder unseren Kindern, dann lernen wir am Meisten. Wir schauen uns die Welt an wie durch ein ganz anderes Glasfenster. Wir werden wacher, aufmerksamer. Manches Unklare wird plötzlich kristallklar. Dadurch erhalten wir neue Wahlmöglichkeiten und mit neuen Wahlmöglichkeiten kommen bessere Resultate.
Wenn man Sie wieder einmal einlädt, nehmen Sie die Einladung an und trinken Sie einen Kaffee mit der anderen Person. Öffnen Sie sich für das, was der andere sagt.
Hören Sie mehr zu als dass Sie selber sprechen. Und statt sich innerlich bereits eine Antwort zu überlegen, während der andere noch spricht, entspannen Sie und hören nur zu. Mehr nicht. Seien Sie gespannt, was dann passiert.
Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche.
Liebe Grüße
Heidi Röthlisberger
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